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Theorie und Praxis ideal verbunden
 GROMA-Seminar zu Wein und Co mit 14 Auszubildenden
Wie wird eigentlich Sekt und Prosecco hergestellt ? Was ist der Unterschied zwischen einen Qualitätswein (Q.b.A) und  einen Prädikatswein und welches ist das Größte der 13 Weinanbaugebiete in Deutschland?
Antworten auf diese und viele weitere Fragen zu Wein, Sekt und Prosecco erhielten die 14 Auszubildenden der GROMA sowie aus Betrieben der Region, im Rahmen eines Weiterbildungsseminars der Wehner GROMA. Die beiden Mitarbeiter des Fuldaer Unternehmens Tino Schnobl und Torsten Mehler, beide zuständig für den Bereich Wein, Sekt und Spirituosen, führten humorvoll und abwechslungsreich durch die Welt der deutschen Weine.  In dem Seminar erhielten die Azubis unter anderem Informationen zu Herstellungsunterschieden bei Rot- und Weißwein sowie über verschiedene Weinprädikate. „Ich dachte wenn die Trauben faulen und schrumpelig werden, kann man die Ernte vergessen!“ staunte ein Teilnehmer über die späte Trockenbeerenauslese, ein besonders „süffiger“ Dessertwein. Nach der Theorie durfte eine Verkostung des Rebensaftes natürlich nicht fehlen.

Hot Dogs und Obstsalat für Klassenparty

Aufmacher (Andere)


Schüler der Rhönschule erhalten als Sieger des Wettbewerbs Heimat „Food-Package“

 

Die Planung einer Party, die Gestaltung einer Speisekarte für das Büffet, die fotografisch appetitliche Umsetzung eines Brotzeittellers sowie die Beantwortung verschiedener Fragen aus Gastronomie und Hotellerie waren Aufgaben des Wettbewerbs „Heimat – lernen – ausbilden – genießen“. Als Sieger dieses Wettbewerbs aus dem vergangenen Jahr, zu dem  der Hotel- und Gaststättenverband Fulda, IHK Fulda, Eduard-Stieler-Schule, Köcheverein, Rhöner Charme und die Unternehmen Wehner Groma, Frucht Hartmann und Fehrmann eingeladen hatten, waren die Schüler der Rhönschule Gersfeld hervorgegangen. Jetzt also konnte die Klassengemeinschaft den Preis für eine Party in Empfang nehmen konnten.
Als Vertretung für alle Partner waren Steffen Ackermann als Vorsitzender des DEHOGA Kreisverband Fulda sowie Christof Weisenborn vom Parkhotel Kolpinghaus in die Rhön gefahren, um persönlich das „Food-Package“ zu übergeben. Als Sponsoringpartner war von der Wehner Groma der Leiter Vertrieb und Einkauf, Jürgen Zentgraf, mit von der Partie. Auf Wunsch der Schüler der Klasse 9Rb wurden frische Wraps, Hot Dogs, Obstsalat und Donuts angerichtet. Mit von der Partie war auch Schulleiterin Gabriele Bethmann. Im Vorfeld hatten bereits die beiden Zweitplatzierten, Schüler der Anne-Frank-Schule und Johannes-Hack-Schule, vom Sponsor DEHOGA Kreisverband Fulda eine Finanzspritze von 100 Euro für die Klassenkasse und die Schüler der Privaten Realschule des Bildungsunternehmens Dr. Jordan als Drittplatzierte ein gesundes Frühstück für eine Woche, gesponsert von Frucht Hartmann, erhalten. Der Wettbewerb „Heimat“ wird im Jahr 2017 erneut ausgetragen.

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Rhönschule echte Gastro-Profis
Wettbewerb Heimat und Ausbildungsmesse erfolgreich abgeschlossen
Glückliche und zufriedene Gesichter auf allen Seiten: Beim großen Ausbildungsevent und Wettbewerb „Heimat“ in der Eduard-Stieler-Schule trafen sich rund 150 junge und erwachsene Gäste, die gespannt darauf warteten, welche Schulklasse als Sieger aus dem Gastro-Wettbewerb hervorgehen würde.
Sieger wurden die Schülerinnen und Schüler der Rhönschule Gersfeld. Als Gewinn winkt jetzt das Sponsoring einer Klassenparty. Auf den beiden zweiten Plätzen folgten die Anne-Frank-Schule und die Johannes-Hack-Schule, der dritte Platz ging an die Private Realschule des Bildungsunternehmens Dr. Jordan. Daneben hatten die Initiatoren IHK Fulda, DEHOGA, Eduard-Stieler-Schule, Wehner Groma, Verein der Köche, Rhöner Charme, Fehrmann und Frucht Hartmann diesen praktischen und abschließenden Wettbewerbstag genutzt und zeitgleich die mittlerweile zweite Gastro-Ausbildungsmesse etabliert. Zahlreiche Betriebe aus der Region präsentierten sich mit ihren Teams, Dienstleister aus Gastronomie und Hotellerie waren ebenfalls vertreten.
Bereits im Vorfeld hatten die beteiligten Schulklassen den ersten Teil ihrer Aufgaben bewältigt und neben kreativen Ideen zu einer Einladung und einem Menü auch einen Rhöner Brotzeit-Teller angerichtet, der fotografiert wurde und in die abschließende Bewertung einging. Zum Abschluss war dann Wissen über touristische Highlights der osthessischen Region gefragt, ebenfalls mussten sensorische Fähigkeiten unter Beweis gestellt werden. Daneben wurde verkostet, stand Show-Cooking auf dem Plan und die ersten Gespräche mit potentiellen Ausbildern wurden anberaumt. Fazit zog Steffen Ackermann als DEHOGA-Vorsitzender: „Diese Azubi-Messe in Kombination mit einem Wettbewerb war wirklich ideal. Hier können sich Jugendliche erproben und feststellen, ob ihnen ein Berufsweg in Gastronomie oder Hotellerie liegen könnte. Wir sind sehr begeistert vom Engagement der jungen Leute und welche tollen Leistungen sie gezeigt haben.“

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Im Herbst dürfen Pilze auf keiner Speisekarte fehlen: GROMA-Seminar mit Jochen Vogel (links) und Referent Thomas Grundhöfer (rechts).
Im Herbst dürfen Pilze auf keiner Speisekarte fehlen: GROMA-Seminar mit Jochen Vogel (links) und Referent Thomas Grundhöfer (rechts).

 

 

 

 

 

 

 

Pilze: Lecker und schmackhaft
GROMA-Seminar mit 14 Auszubildenden

 

Was liegt in dieser Jahreszeit näher, als den Auszubildenden aus Gastronomie und Hotellerie die heimischen Pilze und ihre Verwendung in der Küche näherzubringen? Diese Aufgabe hatte auf Einladung der GROMA-Geschäftsführung Thomas Grundhöfer vom gleichnamigen Unternehmen aus Frankfurt übernommen. Mit von der Partie waren 14 Auszubildende der GROMA-Niederlassungen Fulda, Schweinfurt und Bad Neustadt sowie aus Restaurants und Hotels der Region. Begrüßt wurden der Referent und die Seminarteilnehmer von Jochen Vogel als Leiter der GROMA-Abteilung Obst und Gemüse. Welche Pilze werden in der regionalen Küche eingesetzt, woran lässt sich die Frische erkennen und wie lassen sich diese Produkte schmackhaft zubereiten? Diese und viele weiteren Fragen wurden fachkundig beantwortet. „Für die Zubereitung von Pilzgerichten braucht man etwas Geduld – putzen, prüfen und zubereiten – aber das Ergebnis ist überaus lecker,“ so betonte Grundhöfer. Eines ist gewiss: Pilze stehen bei den Konsumenten hoch im Kurs und werden als schmackhafte Beilagen das ganze Jahr über angeboten. Insbesondere im Herbst dürfen sie auf keiner Speisekarte fehlen. Sie enthalten wenig Fett, dafür umso mehr Eiweiß. In der Gastronomie werden überwiegend Champignons, Steinpilze, Pfifferlinge, Morcheln und Trüffel verwendet. Auch Trockenpilze eignen sich für die Zubereitung.

Vieles über die See- und Meeresbewohner gelernt: Die Seminar-Teilnehmer mit Vortragsleiter Winfried Lenninger (links) sowie Seniorchef Wolfgang Wehner (links)
Vieles über die See- und Meeresbewohner gelernt: Die Seminar-Teilnehmer mit Vortragsleiter Winfried Lenninger (links) sowie Seniorchef Wolfgang Wehner (rechts)
Fisch, Meeresfrucht und Schalentier
Zu einem Fisch-, Meeres- und Schalentier-Seminar hat das Team der Wehner Groma Zentrale in Fulda eingeladen. Mit von der Partie waren Auszubildende aus der regionalen Hotellerie und Gastronomie sowie Groma-Azubis und Mitarbeiter aus der Groma-Niederlassung in Bad Neustadt.
Welche Merkmale zeichnet die Frische eines Fisches aus und wie werden Lachs oder Seeteufel filetiert? Auf diese und viele weitere Fragen gab fachkundig Groma-Mitarbeiter Winfried Lenninger Antworten. Kontinuierlich ist der Leiter der Frischeabteilung in die Groma-Seminare eingebunden, konnte er doch als gelernter Koch im In- und Ausland zahlreiche Erfahrungen sammeln. In seinem aktuellen Vortrag wurden die unterschiedlichen Arten der „See- und Meeresbewohner“ erläutert sowie die Arbeit eines sogenannten „Poissonier“, also verantwortlicher Koch für warme Fisch-, Krusten-, Schalen und Weichtiergerichte, dargestellt. Dabei erklärte Winfried Lenninger anhand einiger Prachtexemplare von Lachs und Seeteufel, worauf beim Filetieren zu achten ist. Nach dem Vortrag waren die Teilnehmer eingeladen, die maritimen Delikatessen zu probieren: Von geräuchertem Lachs bis zur nigerianischer Wildgarnele – die Vielfalt dieser Küche ist grenzenlos. Catrin Swichura, Auszubildende als Hotelfachfrau und Jungkoch Jozef Antol aus dem Landgasthof Hessenmühle resümierten: „Durch die praktischen Beispiele in den Groma-Seminaren können wir unser theoretisches Wissen aus der Berufsschule vertiefen.“

von links: Armin Gerbeth, Leiter Bildung der Industrie- und Handelskammer, Jörg Wehner, zweiter Vorsitzender vom Verein der Köche Fulda, Gerlinde Falkowski, Studiendirektorin für den Bereich Ernährung und Hauswirtschaft, und Steffen Ackermann, Vorsitzender vom Hotel- und Gastronomieverband (DEHOGA) Hessen – Kreisverband Fulda
Ziehen gemeinsam mit vielen regionalen Partnern an einem Strang: Armin Gerbeth, Leiter Bildung der Industrie- und Handelskammer, Jörg Wehner, zweiter Vorsitzender vom Verein der Köche Fulda, Gerlinde Falkowski, Studiendirektorin für den Bereich Ernährung und Hauswirtschaft, und Steffen Ackermann, Vorsitzender vom Hotel- und Gastronomieverband (DEHOGA) Hessen – Kreisverband Fulda. (Von links)
Im Schulterschluß für Hotellerie und Gastronomie eintreten
Regionale Kampagne soll Auszubildende werben/ Wettbewerb „Heimat“ richtet sich an Schulen

 

 Gemeinsam noch intensiver an einem Strang ziehen, gemeinsam die Vorteile der Region herausstellen und für eine Ausbildung vor Ort zu werben – das beinhaltet kurz und knapp auf den Punkt gebracht eine regionale Kampagne von Gastronomie und Hotellerie in Verbindung mit zahlreichen Kooperationspartnern. Vorgestellt wurden jetzt anlässlich eines Pressegesprächs die topaktuelle Infoplattform www.gastro-ausbildung.de sowie ein Wettbewerb für Schulklassen mit dem Titel „Heimat“. Initiiert wurde diese regionale Aktion vom DEHOGA Kreisverband Fulda, dem Verein Köche Fulda, der IHK, Eduard-Stieler-Schule, Rhöner Charme, Frucht Hartmann, Wehner Groma und Fehrmann. Alle gemeinsam möchten sich dafür stark machen, das Interesse der Schulabgänger für eine Ausbildung in Gastronomie oder Hotellerie zu wecken. Steffen Ackermann, Vorsitzender vom Hotel- und Gastronomieverband (DEHOGA) Hessen – Kreisverband Fulda erläuterte Beweggründe und Vorgehensweise und stellte die Kooperationspartner vor. Armin Gerbeth, Leiter Bildung der Industrie- und Handelskammer, verdeutlichte, dass diese Partner in der Region in einem vorbildlichen Netzwerk agieren. „Wir sind sehr facettenreich aufgestellt und können für die Branche werben.“  Carina Lauer und Sebastian Ruf von public relations sabine ick stellten die von ihnen entwickelte Plattform www.gastro-ausbildung.de vor. Eine Homepage, die insbesondere auf die Bedürfnisse junger Menschen eingeht: Lockere Schrift, viele Bilder, videoclips und eine einfache Navigation sollen zum Verweilen einladen. Außerdem erläuterte Ruf, dass bewusst wenig Text verwendet wurde, um Jugendliche anzusprechen. Gleichwohl sei er ausreichend, um auch Eltern über die Berufe zu informieren. Für die Werbefotos konnten Jugendliche aus der Region gewonnen werden, „wir haben bewusst auf Agenturbilder verzichtet, um autenthisch zu bleiben.“ Ebenfalls von der Agentur entwickelt wurde das Logo mit dem Slogan „Heimat – lernen, ausbilden, genießen“. In insgesamt fünf Rubriken mit verschiedenen Untermenüpunkten können sich die Nutzer unter anderem über die 72 Ausbildungsbetriebe, die dem Köcheverein, dem DEHOGA und Rhöner Charme angeschlossen sind sowie über Schulabschlüsse und Weiterbildung informieren. Ebenfalls auf der Homepage nachzulesen, startet nach den Sommerferien der Drei-Phasen-Wettbewerb „Projekt Heimat“ für die Klassen acht und neun aus dem Landkreis Fulda. Schulklassen werden aufgerufen, eine Party zu gestalten und ihre Ideen bei der Jury einzureichen. Dazu gehören der Entwurf einer Einladungskarte, ein Programmablauf sowie die Gestaltung einer Speisekarte für ein Büffet mit regionalen Speisen und Getränken. Im zweiten Teil kommt ein Fotograf mit einem Warenkorb in die jeweilige Schule und fotografiert einen dekorativ angerichteten Rhöner Brotzeit- oder Obstteller. Das große Finale ist am 18. November in der Eduard-Stieler-Schule vorgesehen. Als erster Preis winkt ein „Food-Package“ für eine Klassenfeier. Die Zweitplatzierten erhalten 100 Euro für die Klassenkasse und Platz drei erhält für eine Woche einen gesunden Pausensnack für die Klasse. „Wir möchten mit dem Projekt die Auseinandersetzung mit der Heimat und dem Genießen in der Region fördern. Wir sehen Gastronomie auch als Stück Kultur“, erläuterte Gerlinde Falkowski, Studiendirektorin an der Eduard Stieler-Schule für den Bereich Ernährung und Hauswirtschaft.
Die Website bietet ebenfalls einen stets aktuellen Überblick über Seminarprogramme: „Die Zeit ist schnelllebig“, so Jörg Wehner, zweiter Vorsitzender im Verein der Köche Fulda. Umso wichtiger sei es, dass Azubis neben ihrer Ausbildung Weiterbildungen anzubieten. Ob Käse-, Wein- oder Grillseminare – die Auswahl ist groß. Zudem bietet der Rhöner Charme eine Azubi-Rundfahrt an, bei der bewusst touristische Highlights in der Region angesteuert werden. So soll die Beratung der Gäste in Restaurant oder Hotel gestärkt werden. „Eigentlich bieten wir tolle Perspektiven“, so Gerlinde Falkowski, „viele Jahre hat die Gastronomie zu wenig getan, um die positiven Seiten herauszustellen.“ Steffen Ackermann: „Unser Gewerbe ist sehr bunt, bietet flexible Arbeitszeiten und vor allem auch tolle Arbeitsorte. Wer eine gute Ausbildung abgeschlossen hat, kann sicher sein, auch gutes Geld zu verdienen.“